Männliche Hanfsamen

Natürliche Hanfsamen, wie sie in der Natur vorkommen, sind geschlechtlich neutral. Das bedeutet, die daraus entstehende Pflanze kann im Laufe ihrer Entwicklung männliche oder weibliche Geschlechtsmerkmale ausbilden. Es kommt auch häufig vor, dass sich beide Merkmale an verschiedenen Ästen der selben Pflanze entwickeln.

Diese zufälligen Erscheinungen lassen sich nur durch eine gute Pflege der Pflanze beeinflussen. Generell gilt, je besser die klimatischen Bedingungen und je ruhiger das Leben der Hanfpflanze ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich weibliche Geschlechtsmerkmale ausbilden. Jedoch bestätigen Ausnahmen die Regeln und die Natur lässt sich in dieser Hinsicht nicht genau berechnen.

Weibliche und männliche Hanfsamen

Durch umfangreiche botanische Versuche und Forschungsaktionen wurde in den letzten Jahren die Züchtung von feminisierten Hanfsamen ermöglicht. Diese garantieren, dass sich aus den Hanfsamen zu einem späteren Zeitpunkt weibliche Pflanzen entwickeln. Das dabei angewendete Verfahren kann theoretisch auch zur künstlichen Erzeugung männlicher Hanfsamen verwendet werden, jedoch haben diese einen geringeren Nutzen sowohl für die Industrie als auch für Hobbygärtner, weshalb die Nachfrage nach solchen Hanfsamen eher gering ist.

Weibliche Hanfsamen werden verwendet, um unter Garantie weibliche Hanfpflanzen zu züchten. Diese bilden nämlich in ihrer Blütezeit das von Züchtern begehrte Harz, welches sich vielseitig verwenden lässt. Des weiteren sind diese Hanfpflanzen besser zur Nutzung als Öl-, Heil- oder anderweitige Nutzpflanzen geeignet.