Hanfprodukte haben eine lange Tradition

Bereits 2.800 v. Chr. wurde in China die Hanfpflanze erstmals zu Schiffsseilen verarbeitet. Etwa 100 v. Chr. wurde das erste Papier aus Hanffasern gewonnen. Johannes Gutenberg druckte 1452 seine erste Bibel auf Hanfpapier. Für die Hanfbauern des Mittelalters war Hanf der Rohstoff für ihre Kleidung, Papier, Nahrung und Dämmstoff. Aufgrund der Beständigkeit und Reisfestigkeit von Hanfpapier wurde es sogar erfolgreich als Zahlungsmittel eingesetzt.
Die Chinesen entdeckten den Hanf auch als Medizin. Bis vor knapp 100 Jahren war Cannabis Tinktur das meist verkaufte Arzneimittel der Welt.
1941 präsentierte Henry Ford das erste Auto mit einer Karosserie aus Hanf. Sogar Benzin wurde von den Amerikanern aus Hanföl gewonnen.
Aus der Heilpflanze wurde das am häufigsten verwendete Schmerzmittel im 19. Jahrhundert gewonnen.
Die amerikanische Pharmaindustrie propagierte jedoch Anfang des letzten Jahrhunderts eine Werbekampagne gegen den Hanf, um ihr eigenes Schmerzmittel Aspirin zu verkaufen. Dies führte dazu, dass Amerika 1973 den Anbau von Hanf verbot.
Dadurch brach auch in Deutschland eine tausendjährige Kultur zusammen. Die Übermacht der amerikanischen Baumwolle hatte die Faserpflanze bereits Anfang des 20. Jahrhunderts vom internationalen Markt gedrängt. Sisal und Jute aus Billiglohnländern machten damit den deutschen Hanfbauern das Leben schwer.
Erst in den 90er Jahren wurde in vielen Ländern das Anbauverbot für Nutzhanf aufgehoben. Seit dem hat der Hanf wieder eine Chance sich durchzusetzen.
Es werden Textilien aus Hanf hergestellt, die hervorragende Trageigenschaften besitzen. Die mikroelastische Spannung der Hanffaser entspricht exakt dem Spannungsklima unserer Haut und wirkt somit leicht und entspannend.
Lebensmittel aus Hanf stellen durch das optimale Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 und allen acht essenziellen Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann, die optimale Ergänzung zur täglichen Ernährung dar.
Zusätzlich enthalten sie die seltene Gamma-Linolensäure, die bei Stoffwechselerkrankungen, Neurodermitis, der rheumatischen Arthritis und der diabetischen Neuropathie helfen können.
Hanfkosmetik eignet sich ideal zur Pflege von trockener und spröder Haut.
Die in hohem Maße in Hanf-Kosmetik enthaltenen ungesättigten Fettsäuren verhindern Feuchtigkeitsverlust und somit das Austrocknen der Haut. Bei Menschen die an Neurodermitis oder Schuppenflechte leiden kann Hanfkosmetik zur teilweisen Wiederherstellung der Hautlipide beitragen.
Eine große Auswahl an schönen Hanfprodukten finden Sie in Fachgeschäften für Hanfprodukte.